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Der Podcast der Robert-Koch-Stiftung

Das ist der Podcast der Robert-Koch-Stiftung. In den einzelnen Episoden bringen wir Ihnen die Arbeit der Stiftung näher und stellen die Preisträger*innen des Robert-Koch-Preises, den Empfänger der Robert-Koch-Medaille in Gold, die Preisträger*innen der Auszeichnung für Postdoktorand*innen sowie den Gewinner*innen des Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention vor. Gäste sind natürlich auch willkommen.

Der Podcast richtet sich sowohl an Expert*innen aus dem Bereich der Wissenschaft als auch an all jene, die keine Fachkenntnisse haben. Wissenschaftliche Forschung soll in diesem Podcast bewusst verständlich erklärt und eingeordnet werden. Die Gespräche in den jeweiligen Folgen werden auf Deutsch oder auf Englisch geführt.

Alle bisherigen Folgen:
In dieser Folge sprechen Mareike Graepel und Sarah Tekath mit Prof. Dr. Lars Schaade, dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, über die Aufgaben und Zukunft des RKI. Themen sind unter anderem Infektionsschutz, globale Gesundheitsverantwortung, Digitalisierung und wissenschaftliche Kommunikation. Außerdem verrät Prof. Schaade, welche Lehren er aus der Pandemie zieht – und welchen Wunsch er für die Zukunft des Instituts hat. Prof. Dr. Ellen Fritsche spricht in Folge 20 des Podcasts der Robert Koch Stiftung über ein Thema, das bewegt: Tierversuche in der medizinischen Forschung – und wie sie sich ersetzen lassen. Die Direktorin des Schweizerischen Zentrums für Angewandte Humantoxikologie widmet ihre Karriere der Entwicklung innovativer, humanbasierter Testverfahren – von 3D-Zellkulturen bis zu Organoiden und Chipsystemen, die menschliche Organfunktionen imitieren. Ihr Ziel: Tierversuche nicht nur ethisch, sondern auch wissenschaftlich und regulatorisch überflüssig zu machen. In dieser Folge sprechen wir mit drei jungen Wissenschaftler*innen – Dr. Nora Schmidt, Dr. rer. nat. Lucie Loyal und Dr. Dr. Matthias Gröschel –, die den Postdoktorand*innen‐Preis für Virologie, Immunologie sowie Hygiene und Mikrobiologie 2024 bekommen haben. Sie erzählen von ihrer Arbeit und auch, wie sie sich die Zukunft der Wissenschaft in Deutschland vorstellen. Sie haben Tipps für andere angehende Wissenschaftler*innen und ganz konkrete Wünsche, was sich ändern sollte. Die beiden Namen an der Spitze der Robert-Koch-Stiftung (RKS) an einem Tisch – in der neuen Folge sprechen der Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Wolfgang Plischke, und der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Prof. Dr. Andreas Radbruch, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stiftung, über Pflichten, Träume und wie es mit ihnen in der RKS weitergeht. In dieser Folge ist Prof. Andreas Widmer zu Gast – er wird bei der Preisverleihung in Berlin in diesem Jahr mit dem Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention 2024 ausgezeichnet. Der Vorsitzende der Robert-Koch-Stiftung, Wolfgang Plischke hat gesagt: „Dieser Preis ist Ehre und Motivation zugleich.“ Denn: „In Deutschland erkranken jährlich etwa eine halbe Million Patienten*innen an Krankenhausinfektionen – über 10.000 davon mit tödlichem Ausgang.“ Andreas Widmer ist emeritierter stellvertretender Chefarzt in der Klinik für Infektiologie und Spitalhygiene beim University Hospital Basel, und Gründer und Präsident des nationalen Referenzzentrums für Infektprävention “Swissnoso”. Was hat Tuberkulose mit dem Euter einer Kuh zu tun? Nichts? Aber mit Zebrafischen schon? Ja. Tatsächlich hat beides mit TB zu tun – nur auf sehr unterschiedlichen Ebenen und vor allem wegen des gemeinsamen Nenners in Form einer der wichtigsten Mikrobiologinnen der Welt: Prof. Dr. Lalita Ramakrishnan. In der neuen Folge des Podcasts der Robert-Koch-Stiftung kommt die diesjährige Robert-Koch-Preisträgerin zu Wort und spricht über die weltweit gefährlichste Infektionskrankheit, Stillen in Universitäten, Chancen und Hoffnungen, Forschung und die Wichtigkeit von Auszeichnungen – und noch vieles mehr. In dieser Folge begrüßen wir Prof. Dr. rer. nat. Ulf Dittmer – er ist der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Virologie und Direktor der Abteilung für Virologie am Universitätsklinikum Essen. Seine Arbeit – in der HIV-Forschung und auch in Sachen COVID-19 – konzentriert sich auf das Verständnis der Mechanismen des Viruseintritts, der antiviralen Immunität und der Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze. Darüber hinaus ist ihm Gleichberechtigung auch in der Wissenschaft und die Nachwuchsförderung wichtig – ein schönes Gespräch!